Zahnersatz und CEREC


Zahnersatz ist der Sammelbegriff für jegliche Form des Ersatzes fehlender natürlicher Zähne. Die Planung, Herstellung und Eingliederung von Zahnersatz fällt unter die Zahnmedizinische Fachrichtung Prothetik. Jetzt bieten wir auch CEREC an: Vollkeramische Restaurationen wie Kronen, Inlays, Teilkronen und Brücken in nur einer einzigen Sitzung – ohne Abdruck, ohne Provisorium, ohne Zeitverlust!


CEREC

Digitale Präzision und zahnmedizinischer Komfort: CEREC ermöglicht die computerunterstützte Herstellung individuell gestalteter dentaler vollanatomischer Restaurationen wie Kronen, Inlays u. v. m. aus industriell gefertigtem Keramikmaterial mit natürlicher Anmutung. Die Abformung erfolgt mit einer Kamera im Mund ist schnell und komfortabel für de Patienten. Alle Vorteile im Überblick:

CEREC

  • keine oft als unangenehm empfundene Abformmasse im Mund
  • in der Regel genügt eine einzige Betäubungsspritze
  • sofortige Kontrolle und Korrektur des Scans
  • kein Gipsmodell erforderlich
  • keine Labor-Wartezeiten und somit
  • keine Provisorien und Mehrfachtermine.
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Das CEREC®-System der Firma Sirona ist eine seit über 25 Jahren praxiserprobte und stetig perfektionierte CAD/CAM-Technik, mit in nur einer Sitzung aus industriell gefertigten Keramikblöcken ästhetisch hochwertige zahnfarbene Keramikrestaurationen angefertigt und sofort dauerhaft eingesetzt werden können. Wissenschaftliche Langzeitstudien bestätigen die enorme Dauerhaftigkeit von CEREC® Restaurationen.

Kronen

ZahnersatzWenn der Verlust an gesunder Zahnsubstanz so groß ist, dass andere Versorgungen wie plastische Füllungen oder Inlays nicht mehr ausreichen, sind Vollkronen die erste Wahl.

Die Krone ist eine Art zahnförmige Kappe welche auf dem vorbereiteten Zahn fest verankert wird. Je nach verwendetem Material und Ausführung ist sie völlig unauffällig (Keramik) bis deutlich sichtbar (Metall). Sie stabilisiert den Zahn und sorgt somit dafür, dass auch ein stark substanzgeschädigter Zahn noch lange funktionsfähig bleiben kann. Hierfür wird der entsprechende Zahn in seinem Umfang und in der Höhe etwas reduziert, um die Aufnahme der laborgefertigten, zahntechnischen Arbeit zu ermöglichen. Es wird eine Abformung der Zähne hergestellt, die es dem Zahntechniker erlaubt, eine individuell für Sie passende Krone anzufertigen. In einem weiteren Termin wird diese auf dem Zahn befestigt. Man unterscheidet dabei drei Arten von Zahnkronen:

  • Goldkrone:
    Vollgusskronen sind seit Jahrzehnten bewährt und haben eine hohe Lebensdauer. Aus ästhetischen Gründen kommen sie jedoch immer seltener zum Einsatz.
  • Keramikkkrone:
    Die ästhetisch schönste Lösung sind Keramikkronen, die auf Metallkäppchen verzichten. Sie werden farblich genau angepasst, und da sie wie ein natürlicher Zahn Licht durchscheinen lassen, sind sie von Ihren eigenen Zähnen quasi nicht zu unterscheiden. Ein weiterer Vorteil von Keramik ist, dass sie keinerlei Metall-Ionen in die Mundhöhle abgeben, wie es bei Metall-Legierungen der Fall sein kann. Auch sind die Kronenränder optisch weniger sichtbar und es kommt zu weniger Zahnfleischirritationen. Klinische Studien dokumentieren darüber hinaus die lange Haltbarkeit dieses Materials.
  • Verblendkrone:
    Verblendkronen bestehen aus einem Metallkäppchen, auf dem Zahn farbenes Keramikmaterial aufgetragen wird. So bilden sie den Zahn optisch nach. Jedoch kann es auch hier zu ästhetischen Nachteilen kommen. Wenn bspw. sich das Zahnfleisch im Lauf der Jahre etwas zurückzieht, kann ein unschöner dunkler Rand sichtbar werden, den das Metallkäppchen verursacht.
Brücken

Zum Ersatz fehlender Zähne bei kleinen und mittelgroßen Zahnlücken ist die Brücke eine bewährte Versorgungsform. Dabei werden die Zähne vor und hinter der Lücke mit Kronen versorgt, zwischen die die zu ersetzenden Zähne eingearbeitet sind. Auch bei Brücken ist, wie bei Kronen, eine zahnfarbene Keramikbeschichtung mit individueller Farbcharakterisierung oder Vollkeramikbrücken möglich. Sie werden wie Kronen fest eingeklebt. Neben der Verbesserung der Ästhetik und des Kaukomforts dienen Brücken vor allem auch der Abstützung instabiler Bissverhältnisse im Backenzahnbereich. Wenn Zähne fehlen, haben die Nachbarzähne die Tendenz, die Lücke im Laufe der Jahre durch Kippung zu schließen. Dabei kann es zu einer Störung der Verzahnung zwischen Ober- und Unterkiefer kommen. Häufige Folgen sind Verspannungen der Kau- und Nackenmuskulatur mit Kopfschmerzen oder übermäßiges Zähneknirschen mit nachfolgenden Kiefergelenkserkrankungen.

Prothesen

Bei Prothesen handelt es sich um herausnehmbaren Zahnersatz, das heißt, der Zahnersatz wird zur Reinigung aus dem Mund genommen und ist nicht mit den eigenen Zähnen fest verklebt. Hierfür bestehen folgende Varianten:

  • Modellgussprothese:
    Zum Ersatz von fehlenden Zähnen im Front- und Seitenzahnbereich ist die Modellguss-Prothese eine einfache und vergleichsweise günstige Versorgungsmöglichkeit. Um der Prothese beim Tragen Halt zu geben, wird sie mit zum Teil sichtbaren Befestigungselementen aus Metall (Klammern) auf den noch vorhandenen natürlichen Zähnen abgestützt. Dabei müssen die Zähne gar nicht oder nur geringfügig beschliffen werden. Wer eine komfortablere und ästhetischere Lösung möchte, für den ist eine Teleskop-Prothese oder eine Versorgung mit Implantaten die beste Alternative.
  • Teleskopprothese:
    Eine Teleskopprothese kann beliebig viele Zähne im Kiefer ersetzen. Sie kommt dann zur Anwendung, wenn bereits zu viele oder zu große Lücken im Gebiss sind, um sie durch eine festsitzende Brücke versorgen zu können. Auf den zur Fixierung der Prothese benötigten Zähnen werden Kronen in Form von kleinen Kappen festgeklebt, die sogenannten Innenteleskope. Eine darüber gleitende Außenkrone ist in die Prothese eingearbeitet. Vorteile der herausnehmbaren Teleskop-Prothese liegen in den guten Pflegeeigenschaften von Zähnen und Prothese, in der Erweiterungsfähigkeit bei eventuellem zukünftigem Zahnverlust, sowie der besseren Ästhetik. Im Gegensatz zur Modellgussprothese sind keine Halteelemente sichtbar, dadurch ist diese Prothese sehr viel unauffälliger.
  • Totalprothese:
    Die Total-Prothese kommt zum Einsatz, wenn kein eigener Zahn im Kiefer mehr vorhanden ist. Sie wird aus Kunststoff gefertigt, liegt direkt auf der knochenbedeckenden Schleimhaut und hält im Idealfall, sofern genug Knochen vorhanden ist, durch Saugwirkung. Da der Kiefer sich im Laufe der Zeit verändert, muss die Total-Prothese regelmäßig angepasst (unterfüttert) werden. Der Sitz der Prothese kann durch das Einbeziehen von Implantaten zur Stabilisierung der Prothese verbessert werden. Wer nur noch einen flachen Kieferkamm hat oder keinen herausnehmbaren Zahnersatz möchte, für den ist eine Implantation die einzige Alternative.
Veneers

Veneers sind dünne Keramikverblendschalen, die – etwa wie falsche Fingernägel – fest auf die Vorderseite der Zähne aufgeklebt werden.
Mit Veneers lassen sich unansehnliche Zähne korrigieren und kleine Fehlstellungen ausgleichen. Die Reflektion des Lichts der Keramik ist von der eines natürlichen Zahnes nicht zu unterschieden. Da Veneers sehr dünn gefertigt werden können, muss der Zahn – wenn überhaupt – nur minimal auf der Vorderseite beschliffen werden.